Digitalisierungsgrad
Der Digitalisierungsgrad misst, in welchem Umfang ein Unternehmen digitale Technologien einsetzt, um zu operieren, zu kommunizieren und sein Geschäft zu steuern. Unternehmen können je nach ihrer Internetpräsenz und der Komplexität ihrer technologischen Infrastruktur in unterschiedliche Stufen eingeteilt werden.
Was ist das?
Das Feld DigitalizationLevel kategorisiert Unternehmen in drei Stufen (ähnlich einer Ampel) entsprechend ihrem Digitalisierungsgrad:
- Hoch 🟢: Unternehmen mit einer fortschrittlichen technologischen Infrastruktur, Nutzung von Cloud-Lösungen, Prozessautomatisierung und einer etablierten digitalen Präsenz.
- Mittel 🟠: Unternehmen mit aktiver Online-Präsenz (Website, soziale Netzwerke, E-Commerce), jedoch ohne fortgeschrittene Technologien in ihren internen Abläufen.
- Niedrig 🔴: Unternehmen mit geringer oder keiner digitalen Präsenz, ohne eigene Website oder mit einer Präsenz, die auf Verzeichnisse oder grundlegende soziale Netzwerke beschränkt ist.
Dieser Indikator ermöglicht es, die digitale Reife eines Unternehmens und sein potenzielles Interesse an Technologielösungen zu bewerten.
Wofür ist es nützlich?
Für Daten- und B2B-Vertriebsteams ist DigitalizationLevel nützlich, um:
- Unternehmen nach ihrem Grad der Technologieadoption zu segmentieren.
- Vertriebsstrategien zu optimieren, indem der Fokus auf Unternehmen gelegt wird, die eher bereit sind, neue digitale Lösungen zu übernehmen.
- Digitalisierungschancen zu erkennen, indem Unternehmen mit niedrigem Technologiestand identifiziert werden, die von einer digitalen Transformation profitieren könnten.
- Das kommerzielle Angebot zu personalisieren, indem Produkte und Dienstleistungen an das technologische Niveau jedes potenziellen Kunden angepasst werden.
Unternehmen mit einem hohen Digitalisierungsgrad sind in der Regel offener für Innovation und Investitionen in neue Technologielösungen, während Unternehmen mit niedrigem Niveau möglicherweise einen edukativen Ansatz benötigen, bevor sie digitale Tools übernehmen.
Klassifizierung des Digitalisierungsgrads
Im Folgenden werden die Kriterien erläutert, die zur Einstufung eines Unternehmens nach seinem Digitalisierungsgrad verwendet werden.
Hohes Niveau 🟢
Unternehmen mit etablierter digitaler Präsenz und fortgeschrittener Technologienutzung:
- Verfügen über eine moderne Website mit dynamischen Inhalten.
- Nutzen SaaS-Tools und Cloud-Lösungen (CRM, ERP, E-Commerce, Automatisierung).
- Implementieren fortschrittliche Technologien wie Kubernetes, Datadog, CI/CD, Microservices.
- Verfolgen aktive Strategien für SEO, SEM und digitales Marketing.
- Integrieren Lösungen für künstliche Intelligenz und fortgeschrittene Analytik in ihr Geschäft.
Beispiel: Ein Technologieunternehmen, das AWS, Docker, Google Ads und Salesforce nutzt.
Mittleres Niveau 🟠
Unternehmen mit aktiver digitaler Präsenz, aber ohne hohe technologische Komplexität:
- Haben eine Unternehmenswebsite, jedoch ohne fortgeschrittene Funktionen.
- Nutzen grundlegende digitale Tools wie Google Workspace oder soziale Netzwerke.
- Können einen Onlineshop haben, jedoch ohne fortgeschrittene Automatisierung.
- Nutzen keine komplexen Technologien wie Cloud-Orchestrierung oder fortgeschrittene Analytik.
- Führen digitale Marketingkampagnen durch, jedoch mit moderater Präsenz.
Beispiel: Ein Einzelhändler mit einer WordPress-Website und aktiven sozialen Netzwerken.
Niedriges Niveau 🔴
Unternehmen mit begrenzter oder keiner digitaler Präsenz:
- Haben keine eigene Website oder sind nur in Unternehmensverzeichnissen gelistet.
- Ihre einzige digitale Präsenz ist eine Seite auf Facebook oder LinkedIn.
- Nutzen keine digitalen Tools in ihrem Tagesgeschäft.
- Haben keine Strategien für digitales Marketing implementiert.
Beispiel: Ein kleines Familienunternehmen, das nur ein Facebook-Profil hat und alles auf Papier verwaltet.
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